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Ausbildung bei der BruderhausDiakonie

"Ich fühle mich jetzt viel selbstbewusster als vorher."

Marigona Krasniqi absolviert eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin beim ambulanten Dienst der BruderhausDiakonie. Die Prüfung zur Altenpflegehelferin nach dem ersten Jahr hat sie bereits bestanden und knüpft nun weiter an. Zuvor machte sie ein FSJ in einem Krankenhaus im neurologischen Bereich.

Marigona und zwei Klientinnen bei einem Tagesangebot zum gemütlichen beisammen Sitzen mit Kaffee und Kuchen.

Marigona und zwei Klientinnen bei einem Tagesangebot zum gemütlichen beisammen Sitzen mit Kaffee und Kuchen.

„Nach meinen FSJ habe ich erstmal ein wenig gejobbt und mir überlegt was ich gerne machen möchte bzw. was zu mir passen könnte. Darauf hin habe ich mich bei der BruderhausDiakonie im Seniorenzentrum Markwasen in Reutlingen beworben. Hier hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei meiner jetzigen Chefin, die mir eine Ausbildung im ambulanten Bereich angeboten hat. Nach einer zweitägigen Hospitation fühlte ich mich auf Anhieb sehr wohl und sah dies als einen guten zukünftigen Arbeitsplatz an.

Von der BruderhausDiakonie habe ich viel Gutes in der Schule, oder in meinem privaten Umfeld gehört. Nach einiger eigenständiger Informationssuche, hat mir der Träger sehr gefallen.

Die Ausbildung ist so aufgebaut, dass ich abwechselnd Blockunterricht habe oder arbeite. Das ist ein toller Ausgleich, da ich mich jeweils auf Theorie oder Praxis intensiv konzentrieren kann. Dabei lerne ich sehr viel und kann mich somit optimal auf Prüfungen vorbereiten.

Zuletzt wurde ich in der Pflegetour in Sonnenbühl auf der Alb eingesetzt. Hier hatte ich einen sehr engen Bezug zu meinem Klienten und Klientinnen. Mit Ihnen hatte ich immer viele tolle Gespräche. Hier im ambulanten Dienst wechselt meine Arbeitszeit zwischen Früh oder Spätschicht. Dabei fallen jeweils verschiedenen Tätigkeiten an. Entweder werden die Klienten/Klientinnen für den Tag, oder für die Nacht vorbereitet. Morgens fallen z.B. eher die Medikamentengabe oder das Anziehen von Kompressionstrümpfe an. In der Frühschicht bin ich bereits fest eingearbeitet, die Touren fahre ich zunächst noch unter engerer Anleitung.

Es macht mir hier einfach Spaß und die Menschen sind alle sehr toll. Du kannst dich über viele Dinge mit Ihnen unterhalten und das finde ich sehr schön. Ich würde mich daher immer wieder für die Ausbildung unterscheiden. Ich helfe den Menschen gerne und…

„…gerade bei den pflegerischen Tätigkeiten bemerke ich das Vertrauen, dass mir entgegen gebracht wird. Das ist ein tolles Gefühl.“

In meinem Team fühle ich mich sehr wohl. Wenn ich unterwegs bin kann ich sie bei Problemen immer erreichen. Auch an meine Praxisanleiterin kann ich mich immer wenden und bekomme, wenn nötig Hilfe. Zum Beispiel auf die Praxisbesuche werde fühle ich mich jedes mal gut vorbereitet. Insgesamt erfahre ich eine tolle Unterstützung.

Seit ich hier arbeite bemerke ich, dass ich viel offener gegenüber den Klienten oder Klientinnen geworden bin. Auch die Schule hat dazu beigetragen, da ich mich nun fachlich einfach besser auskenne.

„Ich fühle mich jetzt viel selbstbewusster als vorher.“

Mein Ziel ist nun einen guten Abschluss zu erreichen und anschließend hier übernommen zu werden. Eine Weiterbildung kann ich mir zukünftig auch vorstellen. „Ich mag Menschen wie sie sind“ bedeutet für mich, dass ich mit allen klar komme und sie auch so nehme wie sie sind. Niemand muss sich für mich verändern.“

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