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Ausbildung bei der BruderhausDiakonie

"Hier kann man sein Hobby zum Beruf machen."

Jaqueline arbeitet mittlerweile 13 Jahre bei der BruderhausDiakonie. Ihr Einstieg begann im Kinderferienprogramm, worauf später der Wechsel in den Bereich Behindertenhilfe folgte. Hier begann sie vor zwei Jahren die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, um anschließend als ausgebildete Fachkraft arbeiten zu können. Sie tauschte gerne ihren ursprünglichen Bürojob gegen die Arbeit mit den Menschen ein. Hier kann sie sein, wie sie ist.

Jaqueline und einige Klienten beim gemeinsamen Singen und Musizieren.

„Mittlerweile zähle ich bei der BruderhausDiakonie schon 13 Arbeitsjahre, die Ausbildung aber habe ich vor zwei Jahren begonnen. Ursprünglich bin ich gelernte Industriekauffrau. Die BruderhausDiakonie habe ich durch meine Kinder bzw. als Leiterin des damaligen Kinderferienprogrammes kennen gelernt. Durch eine weitere Leiterin folgte damals das Jobangebot. Zur Ausbildung vor zwei Jahren riet mir schließlich meine Vorgesetzte, da ich so als ausgebildete Fachkraft arbeiten kann. Ein wichtiger Grund mich für die Ausbildung zu entscheiden war, dass ich aus voller Überzeugung sagen kann, dass es einfach der genialste Beruf ist.

„Ich kann hier praktisch mein Hobby zum Beruf machen,…“                                        

…da ich beispielsweise in meiner Freizeit gerne Gitarre spiele, oder wandern gehe. Das alles kann ich hier weiter beibehalten, oder besser gesagt, alles was mir Freude bereitet kann ich hier tun. Die Tätigkeit ist insgesamt so vielfältig, bunt und voller Möglichkeiten. Wer kann in seinem Beruf schon von sich sagen, dass er täglich das tun kann, was er auch wirklich gerne macht? Hier kann ich einfach sein, wie ich bin.

Besonders an meiner Ausbildung gefällt mir der Teil der Praxisprobe, wo es um die Biographie, also die Lebensgeschichte des Menschen geht. Ich halte mich sehr gerne im Archiv auf und informiere mich über die einzelnen Klienten und Klientinnen. Das hilft dabei, sie aufgrund ihrer Erlebnisse oder Schicksalsschläge besser zu verstehen und dies anschließend im Umgang zu beachten. Das ist sehr wichtig, denn viele können sich nur nonverbal ausdrücken oder über das Erlebte nicht sprechen.

Darüber hinaus erlebe ich viele tolle Momente zusammen mit den Klienten und Klientinnen. Es ist schön zu sehen, wie ich ihnen mit Kleinigkeiten, wie z.B. Eis essen gehen eine große Freude bereiten kann und ehrliche Dankbarkeit erfahre. Ich weiß am Ende des Tages, dass ich etwas erreicht bzw. bewegt habe und das ist ein sehr schönes Gefühl.

„Man hat als Azubi einen verhältnismäßig guten Verdienst.“

Man wird hier gezielt gefördert und unterstützt. Wenn es mal Probleme gibt, wird aktiv nach einer Lösung gesucht. In meinem Team kann ich immer genau sagen, wie ich über etwas denke und werde stets ernst genommen. Die Arbeit wird hier so aufgeteilt, dass jeder das machen kann, was er oder sie am Besten kann. Ich finde diese Ergänzung macht ein gutes Team aus.

Auch mit meinem Praxisanleiter und meiner Praxislehrerin bin ich sehr zufrieden. Bei ihnen bekomme ich eine tolle Beratung und konstruktive Kritik, was ich sehr schätze. Mit den Ratschlägen konnte ich stetig weiter wachsen.

„Ich kann hier direkt etwas bewegen bzw. bewirken.“

Die Arbeit am Menschen bedeutet für mich, dass ich direkt etwas bewegen bzw. bewirken kann. Hier läuft nichts über Umwege, da ich die Person direkt vor mir habe. Ein sozialer Beruf ist sinnvoll, weil es definitiv immer Menschen braucht, die anderen Menschen helfen. So etwas lässt sich niemals durch einen Roboter ersetzen.

Nach der Ausbildung plane ich mich zur Anleiterin weiterzubilden. Ich finde es wichtig, dass Schüler gut und intensiv begleitet werden."

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